Therapie-Formen

 

KVT = Kognitive Verhaltenstherapie 

Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine lösungsorientierte Strategie und eine der am besten untersuchten Formen von Psychotherapie. Die Grundannahme der KVT ist: 

Wir fühlen und verhalten uns so wie wir denken. 

Demnach sind also emotionale Probleme nicht verursacht durch traumatische Kindheitserlebnisse, genetische Dispositionen oder ungünstige Lebensbedingungen, sondern durch unsere eigene Bewertung dieser Umstände. 

Es geht im ersten Schritt darum, sich über seine belastenden Denkmuster und Verhaltensweisen klar zu werden… also das ERKENNEN (kognitiv ist vom lat. „cognoscere“ abgeleitet und bedeutet „erkennen“). 

Im zweiten Schritt werden diese dysfunktionalen Denkmuster dann durch realistischere und weniger schädliche Denkmuster ersetzt. 

Wofür kann KVT eingesetzt werden? 

KVT kann eingesetzt werden bei der Behandlung von Depressionen, Angststörungen, Zwangsstörungen, aber auch bei körperlichen Erkrankungen wie chronischen Schmerzen, Tinnitus oder Rheuma (zum Erlernen eines besseren Umgangs mit der Erkrankung). 

Für wen ist KVT geeignet? 

KVT erfordert großes Engagement und Eigeninitiative des Klienten, damit ein Behandlungserfolg erzielt werden kann. Eine aktive Mitarbeit und auch „Hausaufgaben“ bis zur nächsten Sitzung sind hier unerlässlich. Es geht bei KVT in erster Linie um die Bewältigung konkreter, momentan bestehender Probleme und weniger um die Analyse der Ursachen für das bestehende Problem. 

 

 

EFT = Emotional Freedom Techniques

 EFT ist eine Klopftechnik, bei der verschiedene Energiepunkte im Körper durch Klopfen aktiviert werden. So ähnlich wie bei der Akupunktur, aber ohne Nadeln sondern nur mit den Fingern. Diese energetisch ausgerichtete Meridiantherapie geht von dem Grundsatz aus:

Die Ursache für alle negativen Emotionen ist eine Störung im Energiesystem des Körpers. 

Ein Gedanke oder eine Erinnerung löst eine Störung im körpereigenen Energiesystem aus, welche sich als körperlicher oder seelischer Schmerz äußert. 

Das Klopfen auf bestimmten Akupressurpunkten führt zu einer „Entstressung“ der energetischen Blockade. Dies funktioniert dadurch, dass Akupressurpunkte eine erhöhte elektrische Leitfähigkeit haben und das Klopfen dieser Punkte Impulse an die Bereiche des Gehirns sendet, die für Angst und andere Stressreaktionen verantwortlich sind.

Mit EFT lässt sich die Verknüpfung von dem Stress erzeugenden inneren Bild von der damit verknüpften negativen Emotion auflösen.

Durch die Fähigkeit unseres Gehirns, seine eigene Struktur verändern zu können (Neuroplastizität), werden die alten neuronalen Verbindungen schwächer und neue können sich bilden. Auf diese Weise können sich negative Gefühlszustände und Blockaden dauerhaft auflösen.

Wofür kann EFT eingesetzt werden?
Bei jeglichen Zuständen, welche durch Stress ausgelöst werden, wie z.B.

·         Akute Probleme (starke Emotionen wie Wut, Zorn, Trauer usw.)

·         Belastende Erinnerungen aus der Vergangenheit

·         Angst vor kommenden Ereignissen (Zahnarztbesuch, OP, Prüfung, 
         öffentlicher Auftritt usw.)

·         Körperliche Beschwerden jeglicher Art (unterstützend – nach 
          fachärztlicher Abklärung) 

·         Unterstützung beim Auflösen von hinderlichen Glaubenssätzen

·         Auflösen von Leistungsblockaden (Sport, Beruf, Schule usw.)

·         Eine „Surrogat“-Person (Stellvertreter) kann auch für Tiere oder Kleinkinder klopfen

 

EFT öffnet die Tür zu mehr Klarheit der Gedanken und zu besserer Konzentration.

EFT hilft uns, unsere Ängste zu überwinden, die uns davon abhalten unser volles Potenzial zu entwickeln.

EFT aktiviert unsere Selbstheilungskräfte.

 

 

Gesprächstherapie nach C. Rogers

Mit Hilfe dieser klientenzentrierten Methode erfahren und lernen Menschen, ihre verborgenen Fähigkeiten (Ressourcen) zu entwickeln und eigenständig Lösungen für Ihre Probleme zu finden.

Im Mittelpunkt steht die Person, nicht das Problem.

Wofür kann sie eingesetzt werden?

Gute Ergebnisse konnten erzielt werden bei affektiven Störungen, Angststörungen, Anpassungsstörungen, posttraumatische Belastungsstörungen und Somatisierungsstörungen.

 

 

TFH = Touch for health


TFH ist eine Methode, mit deren Hilfe blockierte Muskel-Energie-Kreisläufe ausgeglichen werden können. Mit manuellen Muskeltests können Muskelschwächen und Energieblockaden entdeckt und durch einfache Techniken korrigiert werden. Das Ziel ist auch hier, die Selbstregulationskräfte des Körpers zu aktivieren und den Energiefluss zu harmonisieren.

TFH ist das weltweit am meisten verbreitete System der Kinesiologie.

Grundannahme nach dem Begründer der Applied Kinesiology, Dr. Goodheart:

Alle Vorgänge im Körper zeigen sich in der Funktion der Muskeln.

Dies beschreibt die „Triade der Gesundheit, welche besagt, dass die drei Bereiche:

Biochemie (alles, was mit Stoffwechselvorgängen zu tun hat und alles was auf diesen Bereich einwirkt), Biomechanik (alles was mit Muskel- und Knochenapparat, mit Bewegung und Haltung zu tun hat) und Psyche ausbalanciert sein müssen, damit der Mensch in Balance ist. 

Sobald in einem der Bereiche eine Störung auftritt, hat dies Auswirkungen auf alle anderen Bereiche und wir kommen aus der Balance. Die Muskelfunktion ist das verbindende Element zwischen den drei Bereichen. Wo immer im Körper etwas nicht in Ordnung ist, zeigt sich dies in einem gestörten Energiefluss.

 

Wofür kann es eingesetzt werden?

Ziel der Kinesiologie ist es, frühzeitig zu entdecken wann etwas aus der Balance kippt und dann Maßnahmen einzuleiten, um die Balance wieder herzustellen.

JIN SHIN JYUTSU (Heilströmen)


Bei dieser Methode der japanischen Heilkunst werden die Hände auf verschiedene Akupressurpunkte (sog. Sicherheits-Energieschlösser) des Körpers gelegt, was wiederum zu einer Harmonisierung der Lebensenergie führt... und Harmonie zurück bringt in Körper, Geist und Seele.

Wörtlich übersetzt bedeutet Jin Shin Jyutsu = die Kunst des Schöpfers durch den mitfühlenden Menschen.

Jeder Mensch ist durch den sog. Hauptzentralstrom mit der universellen Quelle verbunden, welche ihn mit lebensspendender Kraft versorgt. Allerdings kann dieser Zufluss durch negative Denkmuster oder ungesunde Lebensweise behindert werden.
Durch das Auflegen der Hände oder Halten der Finger findet ein Energie-Ausgleich statt, welcher sich darin zeigt, dass sich die Gedanken beruhigen, Emotionen ausgeglichen werden und die Selbstheilungskräfte angeregt und gestärkt werden.

"Die wirkliche Kraft liegt nicht in der Materie, sonder auf der unsichtbaren Ebene"
                                                                                                             Mary Burmeister
(Sie brachte das Wissen des Jin Shin Jyutsu in den westlichen Kulturkreis)

Wofür kann es eingesetzt werden?
Jin Shin Jyutsu kann in jeglichem Bereich eingesetzt werden, bei dem etwas "aus der Harmonie gefallen ist." 

1) zur Förderung der körperlichen Gesundheit:

  • dadurch, dass die Lebensenergie wieder frei fließen kann, können die Zellen im ganzen Körper wieder besser versorgt werden und der Körper kann wieder effektiver entgiften und der Stoffwechsel wird angeregt
  • durch das Strömen kann ein tiefer Entspannungszustand erreicht werden
  • das Immunsystem kann gestärkt werden


2) zur Förderung der seelischen Gesundheit:

  •  alte Verhaltensmuster können sich auflösen und das Selbstbewusstein kann gestärkt werden
  • die Stimmung kann sich aufhellen und die Ausstrahlung kann sich verbessern; Gelassenheit kann sich entwickeln
  • negative Glaubenssätze, die krank machen können in positive Denkmuster verwandelt werden
  • die geistige Klarheit kann verbessert werden